Matthias Stark (in: Sommergras74)

Morgen am Weiher

Still liegt der Weiher am Waldrand. Ein Zilpzalp singt unsichtbar sein Lied. Über der Wasserfl äche tummeln sich Mücken und Wasserläufer im Lied. Über der Wasserfläche tummeln sich Mücken und Wasserläufer im Still liegt der Weiher am Waldrand. Ein Zilpzalp singt unsichtbar sein Morgenlicht. Im Schein der Frühlingssonne schwanken die Halme des Rohres vom Vorjahr leise im Hauch des Windes. Auf unseren Schuhen geben sich Pollen und Tau ein Stelldichein. Über dem Gelb des blühenden geben sich Pollen und Tau ein Stelldichein. Über dem Gelb des blühenden Rohres vom Vorjahr leise im Hauch des Windes. Auf unseren Schuhen Löwenzahns fl attern vereinzelte Schmetterlinge umher. Von Ferne ruft ein
Kolkrabe herüber. Neben dem grauen Feldstein am Ufer sitzt, kaum zu erkennen, ein Stockentenpärchen. Nur wenig über den Grashalmen, schauen ihre Köpfe zu uns, argwöhnen das Kommen des Menschenpaares. Noch zwei Schritte näher und mit einem leichten Sprung fliehen uns die Enten, schwimmen zum anderen Ufer. Kleine Wellen bilden sich hinter ihnen, verlieren sich dann in den Schilfhalmen des Ufers. Auf ihrem Weg durch das trübe Wasser tauchen die Köpfe der Enten ab und zu unter die Oberfl äche, um Ausschau nach Nahrung zu halten. Im Licht der Sonne glänzt das grüne Köpfchen des Erpels herüber. Vor ihm paddelt unscheinbar das braune Weibchen, um in seinem Schutz zwischen den Schilfhalmen zu verschwinden. Auch er schwimmt zwischen die Halme und ist nun kaum noch zu sehen. Vermutlich liegt dort, geschützt vor neugierigen Blicken, das Nest des Entenpaares. Vielleicht sehen wir beim nächsten Besuch schon den Nachwuchs.

Wellen im Weiher
nun im Schilf kaum mehr sichtbar
ein Stockentenpaar

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Erscheinungsjahr: 2006
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