Gerolf Coudenhove (Hg.)

Japanische Jahreszeiten

Erscheinungsjahr: 2014

Manesse Bibliothek der Weltliteratur, 408 Seiten, 12,5x20cm
Manesse Verlag, Zürich 2015
ISBN 978-3-7175-4088-5

Von diesem Buch gibt es mindestens 2 Vorläufer-Ausgaben, ein erster in Dünndruck 1963.

Inhalt:

Weitere Informationen

Textproben, Inhaltsverzeichnisse, Bibliographische Angaben, Bezugsquellen (Nicht alle Elemente gleichzeitig vorhanden)

Tanka und Haiku aus dreizehn Jahrhunderten
Über 800 Haiku und 200 Tanka, geordnet nach den Jahreszeiten Neujahr, Frühling, Sommer, Herbst, Winter. Jede Jahreszeit ist ein Kapitel und wird kurz eingeführt. Öfters erklärt ein Text, nach Angabe des Autors, in kleiner Schrift das Gedicht.

Rezension

Frühlingsnebeldunst, Morgentau und Abendregen, der Gesang der Nachtigall und der Mond über den Reisfeldern: Kunstvoll besingen japanische Kurzgedichte makellos Schönes auf kleinstem Raum. Mit wenigen Pinselstrichen entsteht das Bild einer Landschaft, die Stimmung eines Augenblicks.
In ihrer einzigartigen Verknappung verleihen Tanka und Haiku dem Gefühl der Einheit alles Lebendigen, der innigen Verbundenheit mit der Natur prägnanten Ausdruck. Der Berg Fuji, die Bambuswälder und blühenden Kirschbäume Japans sind ein immer wiederkehrendes Motiv. Aber auch von Themen von ort- und zeitloser Gültigkeit, von Sehnsucht, Liebesschmerz, Hoffnung und Trauer sprechen sie. Über tausend Tanka und Haiku, das älteste aus dem siebten, das jüngste aus dem zwanzigsten Jahrhundert, wurden für diesen repräsentativen Band ausgewählt und nach den fünf japanischen Jahreszeiten geordnet.
»Eine bibliophile Köstlichkeit. Bietet einen federleichten Einstieg in diese vitale, in ihrer Knappheit doch so überbordend reiche Welt der japanischen Kurzlyrik. Obendrein ein Handschmeichler.«
lustauflesen.de (27. März 2015)

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